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Die besten Staubsauger 2019 powered by vergleichs.com

Laubsauger Test & Ratgeber

Beim Herbst handelt es sich um die goldene Jahreszeit. Neben den zahlreich farbigen und schönen Bäumen kommt der Winter in großen Schritten näher. Vor allem im Garten kann das Laub ein schöner Anblick sein. Allerdings muss es irgendwann weggeräumt werden. Gerade das Zusammenfegen der Blätter kann zu einer lästigen Aufgabe werden, die viel Zeit in Anspruch nimmt. Zudem können Kinder, Tiere oder der Wind die stundenlange Arbeit in wenigen Minuten wieder zerstören. Für diesen Zweck gibt es den sogenannten Laubsauger. Mit ihm lässt sich das Laub aufsammeln ohne dass es wieder verloren geht. Im folgenden Laubsauger Test wird alles Wichtige rund um den Gartenhelfer erklärt. 

Laubsauger Test
Der 2 in 1 Laubsauger von der Marke Einhell.

Was ist ein Laubsauger?

Der Laubsauger lässt sich mit einem herkömmlichen Staubsauger für den Normalgebrauch vergleichen. Hierbei wird im Motor ein Unterdruck erzeugt, mit dessen Hilfe die Blätter und anderer Dreck angesaugt werden. Allerdings können die Geräte für das Laub mit mehreren Funktionen ausgestattet sein. Hierbei wird von Multifunktionsgeräten gesprochen. Ein großer Vorteil: Der Laubsauger lässt sich mit nur wenigen Griffen umbauen. So kann sich im Sauger ein zusätzlicher Häcksler befinden, der Laub, etc. verkleinert und es später als Mulch zum Düngen verwendet. 

Dazu wird weder ein Mulchmäher, Häcksler oder ein Dünger benötigt. Mittlerweile gibt es verschiedene Modelle auf dem Markt. Sie unterscheiden sich hauptsächlich in ihrer Betriebsart. Unterschieden wird unter anderem durch einen Akku Laubsauger, einen Sauger mit Verbrennungsmotor und einen Elektromotor. Nähere Infos dazu gibt es später. Wichtig bei der Auswahl des Saugers sind die Kaufkriterien. Neben der Leistung spielt das Gewicht eine große Rolle. 

Platz 1: Bosch Laubsauger ALS 30 Laubsauger

Unser Platz 1
Bosch Laubsauger ALS 30

Platz 2: Der Black+Decker GW3031BP Laubsauger

Unser Platz 2
Black+Decker GW3031BP Elektro Laubsauger & Laubbläser

Platz 3: GARDENA Gartensauger-/Bläser ErgoJet 3000

Unser Platz 3
GARDENA Gartensauger-/Bläser ErgoJet 3000

Platz 4: Makita UB0801V Gebläse Laubstaubsauger

Unser Platz 4
Makita UB0801V Gebläse

Platz 5: McCulloch B-Laubbläser-sauger GBV 345

Unser Platz 5
McCulloch B-Laubbläser/-sauger GBV 345 00096-71.670.01

Wie funktioniert ein Laubsauger?

Der Laubsauger funktioniert in seinem Prinzip genauso wie ein normaler Staubsauger, der im Haushalt verwendet wird. Im Inneren sitzt ein Motor, der einen Luftstrom erzeugt. Dadurch können die Blätter im Garten aufgesaugt und in einen Fangsack befördert werden. Meist ist noch ein zusätzlicher Laubhäcksler miteingebaut. Dadurch werden die aufgesaugten Blätter schön zerkleinert und weniger in die Luft gejagt. Zudem passt mehr rein. Mit dieser Technik lässt sich der Sauger im Grunde genommen für jede Gartenarbeit nutzen, die Abfall verursacht. 

Manche der Geräte können sogar die Richtung des Luftstroms verändern. Dabei handelt es sich um Multifunktionsgeräte, die ich gleichzeitig als Laubbläser nutzen lassen. Bei besonders viel Staub kann das zu einem großen Vorteil werden. So können Nutzer zunächst mit dem Gebläse für Ordnung sorgen und anschließend auf die Saugfunktion wechseln. Die gehäckselten Resten eignen sich perfekt für den Komposter. Letztendlich wird der biologische Kreislauf im Karten damit am Laufen gehalten. Der Kompost kann nächstes Jahr als frische und hochwertige Erde genutzt werden. 

Wo wird ein Laubsauger eingesetzt?

Laubsauger oder auch Laubbläser lassen sich für die verschiedensten Situationen einsetzen. Meist aber findet er sich im Garten oder auf den Straßen wieder. Zusammengefasst wird das Gerät an folgenden Orten genutzt. 

  • Garten
  • Straße
  • Gehweg
  • Aufräumarbeiten
  • Grundstück
  • feinem Baumschnitt
  • generell öffentliche Bereiche

Welche Arten von Laubsaugern gibt es?

Wie oben bereits angeschnitten gibt es mehrere Varianten von einem Laubsauger. Ob ein „bester Laubsauger“ existiert, lässt sich nur schwer sagen. Schließlich funktioniert jeder Sauger anders. Welche weiteren Arten von Laubsaugern es gibt, wird im Folgenden gezeigt. 

1) Benzin Laubsauger

Dieser Art von Sauger wird mithilfe von Benzin angetrieben. Der große Vorteil: Speziell für größere Gärten sind sie die perfekte Wahl. Sie werden zudem für professionelle Einsätze wie auf der Straße benötigt. Dort fällt wesentlich mehr Laub als im Garten an. Benziner sind bekannt für ihre hohe Leistung. Andere Modelle stoßen dabei schnell an ihre Grenzen. Außerdem wird beim Sauger mit Benzin kein lästiges Kabel benötigt.

So lässt er sich flexibel einsetzen und mitnehmen. Allerdings hat der Sauger einen entscheidenden Nachteil. Er ist sehr laut während der Inbetriebnahme. Des Weiteren verfügt er über ein höheres Gewicht und kostet mehr in der Anschaffung. 

2) Elektro Laubsauger

Etwas anders sieht es beim Laubsauger mit Elektromotor aus. Dieser eignet sich im Gegensatz zur Benzin Variante mehr für kleinere Gärten. Sie sind um einiges leichter und liegen bequem in der Hand. Ein großer Pluspunkt in Sachen Ergonomie. Zusätzlich sind sie gut für die Umwelt. Während der Inbetriebnahme geben sie kaum Laute von sich und werden mit fossilen Brennstoffen betrieben. Verärgerte Nachbarn wird es hierbei nicht geben. Einer der Nachteile ist das benötigte Kabel. Denn ohne Strom kann das Gerät nicht laufen. Dadurch ist die Reichweite deutlich eingeschränkt und mit Pech stolpert man auch noch darüber. Das Problem kann übrigens mit einem Verlängerungskabel gelöst werden. 

3) Akku Laubsauger

Die letzte Variante ist der Akku Laubsauger. Diese agieren ähnlich wie die Elektromodelle und werden für kleinere Flächen im Garten eingesetzt. Der Akku Laubsauger ist ebenfalls umweltfreundlich und kann aufgrund des fehlenden Stromkabels flexibel genutzt werden. Im Grunde genommen werden die Vorteile von Benzin und Elektro hier verbunden. Das Gerät ist leicht, flexibel und hat kein Kabel. Nur in Sachen Leistung hängt das Modell den anderen hinterher. Da es jedoch für kleine Flächen ausgelegt ist, sollte sich das Problem in Grenzen halten. 

Vor- und Nachteile eines Laubsaugers

Der Laubsauger bietet den Nutzern einige Vor- aber auch Nachteile. Welche das genau sind, wird im Folgenden detailliert aufgelistet. 

Vorteile

– die Gartenarbeit kann damit vereinfacht und beschleunigt werden
– Laubsauger lassen sich einfach bedienen
– sie sind komfortabel und schonend für den Rücken
– lassen sich universell einsetzen wie bei Gehwegen oder im Garten
– manche Modelle verfügen über einen integrierten Häcksler

Nachteile

– bei Benzin betriebenen Modelle herrscht hohe Lautstärke
– Abgase gehen in die Umwelt (bei Benzin)
– Ökokreislauf kann gestört werden (bei Benzin)

Worauf sollte beim Kauf eines Laubsaugers geachtet werden?

Betriebsart

Wie bereits beschrieben können potentielle Käufer zwischen Benzin, Elektro und Akku entscheiden. Wer schnell zu verärgernde Nachbarn hat, sollte auf die Benzin Variante verzichten. Diese sind von allen drei Modellen die lautesten. Außerdem richtet sich die Betriebsart an die Größe des Gartens. Kleinere Flächen können problemlos mit Akku als auch Elektro gesaugt werden. Bei größeren Laubflächen empfiehlt sich die Benzin Variante. Der Benziner hat von allen die meiste Power. Bei Elektro muss sich der Nutzer auf ein Verlängerungskabel einstellen, um alle Stellen erreichen zu können. 

Ergonomie

Ebenfalls wichtig ist die Ergonomie beim Arbeiten. Gerade bei längeren Arbeitsgängen spielt die Handhabung eine wichtige Rolle. Der Griff sollte gut geformt sein, damit sich während der Arbeit keine Druckstellen in den Händen entwickeln. Bewährt haben sich Modelle mit einer Gummierung. Dadurch erhöht sich die Griffigkeit. 

Weitere Hilfe bieten kann ein Tragegurt. Schließlich will nicht jeder den Sauger die ganze Zeit herumschleppen. Der Gurt erhöht den Komfort nochmal deutlich. Vor allem für Personen mit Problemen am Rücken eine gute Wahl. 

Funktionen

Laubsauger gibt es in zwei unterschiedlichen Funktionen. Entweder kauft man sich ein Gerät nur mit Saugfunktion oder man hält Ausschau nach einem Produkt mit integriertem Häcksler. Die Häckslerfunktion ist am Auffangsack vorgeschaltet und zerkleinert das Laub. Das Laub kann anschließend zum Mulchen wiederverwendet werden. Interessant wäre noch eine Anti-Vibrations-Vorrichtung. Dabei werden die Erschütterungen beim Saugen reduziert. 

Gewicht

Der Laubsauger beschleunigt zwar die Arbeit, jedoch wird die Arbeit dadurch nicht weniger. Deswegen sollte man bei der Kaufentscheidung das Gewicht des Saugers miteinbeziehen. Wer Probleme mit seinem Rücken oder ähnliches hat, ist mit einem Akku oder Elektro Sauger gut bedient. Diese sind leicht und liegen gut in der Hand. Der Benziner wäre dafür die falsche Wahl. Von allen drei Arten ist er der schwerste. Wer langfristige Freude an seiner Gartenarbeit haben möchte, sollte sich für ein leichteres Modell entscheiden. Hier gilt: Je leichter der Sauger, umso länger können die Arbeitsintervalle gestaltet werden. Ansonsten empfehlen sich mehrere Pausen bei einem Benziner. 

Leistung

Die Leistung darf natürlich nicht fehlen. Geräte mit hoher Leistung haben weniger Probleme mit Staub. Mit mehr Power lassen sich die feuchten Blätter leichter vom Boden saugen. Bei wenig Leistung kann das ein oder andere Blatt am Boden steckenbleiben. Am besten werden sich an folgende Werte orientiert: 

Akku, Elektro => mindestens 1.500 Watt
Benziner => 750 Watt 

Geschwindigkeit und Saugleistung

Die Saugleistung und Geschwindigkeit darf nicht vergessen werden. Die Geschwindigkeit darf auf gar keinen Fall unter 250 km/h liegen. Noch besser ist ein Gerät, mit dem sich die Geschwindigkeit regulieren lässt. Denn bei geringerer Geschwindigkeit arbeiten die Modelle um einiges leiser. Die Leistung bei einem Laubsauger gibt die Luftmenge in einer Minute an. Je schneller eingesaugt wird, umso besser. Der optimale Bereich bewegt sich zwischen 8 und 15 Kubikmeter. 

Leise Laubsauger

Bei eng anliegenden Gärten ist es clever auf die Lautstärke zu achten. Abhängig vom Modell können größere als auch kleinere Dezibelzahlen erreicht werden. Benziner sind am lautesten wohingegen Akku und Elektro kaum zu hören sind. Für eine harmonisierte Nachbarschaft empfiehlt sich nicht mehr als 94 Dezibel. Alles andere wäre zu laut und nervig. 

Tipp: Der Laubsauger Test hat gezeigt, dass das Tragen eines Gehörschutzes während der Arbeit von Vorteil ist. Schließlich wird das Ohr minutenlang damit konfrontiert. Außerdem vermeidet es Gehörschäden. 

Fangsack

Der letzte Punkt beschäftigt sich mit dem Fangsack des Saugers. Gute Werte liegen zwischen 40 und 60 Liter. Achte bei der Auswahl auf den Einsatzzweck. Denn manchmal reichen kleinere Volumen vollkommen aus. Bei zu kleinen Säcken muss er ständig entleert werden und kann wertvolle Zeit kosten. Bei einer zu großen Ausführung wird das Gerät immer schwerer. Sehr praktisch in diesem Fall ist ein seitlicher Reißverschluss. Ein bester Laubsauger ist damit immer ausgestattet und erleichtert das Ausleeren. Die Qualität sollte dabei auch passen. Ansonsten könnte der Sack bei zu hohem Gewicht reißen. 

Laubsauger - Unsere Meinung

Im Laubsauger Test konnte man feststellen, dass es zwischen einem Laubsauger und einem herkömmlichen Sauger nicht sehr viele Unterschiede in Sachen Funktionen gibt. Eingesetzt wird er unter anderem im Garten, auf den Straßen oder Gehwegen. Ausgewählt werden kann zwischen einer Variante aus Akku, Elektro oder Benzin. Achte beim Kauf auf Ergonomie und eine gute Handhabung.
 
Dafür empfiehlt sich ein Gummigriff und ein Tragegurt. Beim Kauf ist es wichtig auf Aspekte wie Preis, Qualität, Art, Komfort und Fangsack zu achten. Selbst die Lautstärke ist in manchen Gärten ein unverzichtbarer Punkt. Ansonsten sollte dem Kauf nichts mehr im Weg stehen.
 
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